Podiumsdiskussion 2019 „Trendthema Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“

Moderation: Eva-Maria Popp

Foto:
Präsenzfotografie Theresia Berger

Ja, meine Damen, Sie haben richtig gelesen.

DAS ist DAS aktuelle Trendthema in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und in den Familien. Der aktuelle Fachkräftemangel zieht den Personalverantwortlichen in den Unternehmen die Daumenschrauben an und plötzlich haben sie das Thema der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf auf dem Schirm.

Der W.I.N Kongress für Frauen in Business und Karriere ist bekannt dafür, dass er die Nase immer vorne hat, wenn es darum geht aktuelle Themen aufzugreifen.
Deshalb ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf in einem kompetent besetzten Podium aufgreifen.

Ich selbst habe die Vereinbarkeit in meiner Arbeit als Coach und Unternehmensberaterin seit mehr als 15 Jahren „auf dem Schirm“ und das nicht nur fachlich, sondern vor allem sehr persönlich aus meinem Lebensweg heraus. Ich habe drei inzwischen erwachsene Kinder großgezogen, vier Enkelkinder und sowohl meine Eltern gepflegt, als auch meine Schwiegereltern. Ich weiß wovon ich spreche, wenn ich mit meinen Vorträgen, Keynotes, Büchern und Beratungen als Expertin in Sachen Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf durch die Lande ziehe.

Begonnen habe ich als Working Mom, heute bin ich Working Granny und vor allem eine glühende Verfechterin des Themas.

Fakt ist: die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf kann sehr gut funktionieren, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Das wichtigste dabei ist die eigene Einstellung. Yes, I can!

Dann kommen die Unternehmen, die familienfreundliche Arbeitsplätze und familienfreundliche Bedingungen schaffen müssen.
Die Politik muss für genügend Kitas und Pflegeplätze gerade stehen und die Gesellschaft muss das Thema in den Fokus rücken und für Akzeptanz sorgen.
Ich bedanke mich bei der Kongressveranstalterin Petra Polk sehr herzlich, dass sie das Trendthema Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf durch diese Podiumsdiskussion auf dem diesjährigen Kongress aufgenommen hat.

Mit Aktionen wie dieser schaffen wir das nötige Bewusstsein bei allen Beteiligten und sorgen für notwendige und wichtige Impulse.
Sehr gerne übernehme ich die Moderation für die Podiumsdiskussion und garantiere für wichtige Informationen und viele gute Denkanstöße für die Kongressteilnehmerinnen.

Ich freue mich auf den Kongress und eine angeregte und anregende Diskussion
Ihre Eva-Maria Popp

www.evamaria-popp.de

Zu Gast: Nina Ruge

Prof. Dr. Dr.-Ing. Dr. h.c. Jivka Ovtcharova

Foto: Matthias Gravelmann

“Alles wird gut”. Mit diesem Spruch hat sich die Moderatorin und Journalistin Nina Ruge in den Herzen ihrer Zuschauer verewigt, die ihr zehn Jahre lang, während ihrer Moderatorentätigkeit der Kultsendung „Leute heute“ die Treue gehalten haben. Diese drei Wörter sind es, die  den Menschen Mut machen, und gleichzeitig das Lebensgefühl einer starken und beeindruckenden Frau wiederspiegeln, die sich unendlich für die Gesellschaft engagiert.

Viele Stiftungen, Vereine und Institutionen unterstützt Nina Ruge als Fürsprecherin und Schirmfrau.

Als Unicef Botschafterin kümmert sie sich um die Benachteiligten und Ärmsten auf dieser Erde.

Mit ihren zahlreichen Büchern macht sie einem breiten Publikum und besonders den Frauen Mut, ihren Weg zu gehen.

Zu Gast: Nicole Beste-Fopma

Foto: Björn Friedrich

Nicole Beste-Fopma war viele Jahre in der Industrie tätig und hat immer in Vollzeit gearbeitet. Nach ihrem Umzug nach Alzenau machte sie sich mit LOB dem Magazin für berufstätige Mütter und Väter im Jahr 2011 selbständig.
In diesem ersten deutschsprachigen Magazin zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf bringt sie seither mit zahlreichen Beiträgen die viele Facetten der Vereinbarkeit auf den Punkt. Sie präsentiert ihren Leserinnen und Lesern die Herausforderung konsequent und offensiv und bietet ihnen gleichzeitig eine Fülle von Impulsen, Anregungen und praktischen Hilfen. 2018 ist ihr Buch „Beruf und
Familie. Passt!“ im Campus Verlag erschienen – Ein Mutmacher für alle, die glücklich in der Familie und erfolgreich im Beruf sein wollen.
Denn eine gute Organisation im Alltag ist das eine, das andere ist es, den passenden familienbewussten Arbeitgeber zu finden. Wie man diesen findet, beschreibt sie ausführlich in „Beruf und Familie. Passt!“.
Nicht nur beruflich kennt Nicole Beste-Fopma diverse Facetten der Vereinbarkeit. Auch privat weiß sie, wovon sie spricht. Sie war viele Jahre alleinerziehend und kennt somit die besonderen Herausforderungen, die an Alleinerziehende gestellt werden. 2014 erkrankte die mittlerweile verheiratet und vierfache Mutter an Brustkrebs und lernte so nochmals eine ganz neue Dimension der Vereinbarkeit kennen. Die der Vereinbarkeit von Krankheit und Beruf. Geheilt und mit ungebrochenem Optimismus setzt sie sich jetzt wieder für eine bessere Vereinbarkeit ein.

Zu Gast: Christina Ramgraber

Foto: Anna Olivia Weimer

  • leidenschaftliche Kämpferin für die echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Unternehmerin – schon immer
  • Überzeugt davon, dass sich gesellschaftliche Probleme unternehmerisch lösen lassen, wenn man sich unternehmerisch und nicht kapitalistisch verhält
  • Kämpferin für die Gleichberechtigung der Geschlechter und die (Ab-)Schaffung aller Strukturen, die dem entgegen stehen– auf allen Ebenen und für beide Geschlechter

Zu Gast: Mona Griesbeck

Mona Griesbeck

Foto: Martin Ley

CEO - Geschäftsführerin imagetta Ltd., Agentur für Querdenker

Selbst zur Jahrtausendwende gab es noch keine Krippenplätze für Kinder unter 3 Jahren. Zumindest nicht in Bayern. Es war (und ist meist immer noch) jeder potentielle Arbeitgeber berufstätiger Eltern wenig begeistert von Teilzeit. Und der daraus resultierende Weg für Mona Griesbeck in und durch die Selbständigkeit war, alleinerziehend mit zwei kleinen Kindern, durchaus steinig entlang von Weiterbildungen, Niederschlägen, Aufträgen, steilen Lernkurven  und Kunden aus unterschiedlichsten Branchen verteilt über ganz Europa.

2015 kam im Rahmen einer Projekt-Kooperation dann das Thema „Pflegende Angehörige“ auf ihren Tisch. Damals weitgehend unbeleckt zur „Vereinbarkeit Pflege & Beruf“ hat sie daraus mittlerweile das umfassende Service-Netzwerk „care+work“ für zukunftsorientierte Arbeitgeber entstehen lassen mit renommierten und vielfach ausgezeichneten Partnerunternehmen.

Denn ¾ aller informell Pflegenden sind erwerbstätig aber nirgends registriert und damit nicht adressierbar. Jeder/jede  6. MitarbeiterIn in Deutschland hat einen harten Nebenjob: Die Versorgung einer hilfs- oder pflegebedürftigen Person. Die Arbeitgeber sind deshalb alleine schon aufgrund der hohen betrieblichen Folgekosten gut beraten, sich neben der Vereinbarkeit von Familie &  Beruf  nun endlich auch der Vereinbarkeit von Pflege & Beruf anzunehmen. Es brodelt in den HR-Abteilungen, ein neues Rekruting-Thema wird gerade entdeckt und es ist an der Zeit, das dafür erforderliche Wissen zu den Personalverantwortlichen zu bringen.

Genau das hat sich Mona Griesbeck zur Aufgabe gemacht, zumal sie mittlerweile nach einem Unfall selbst einen Pflegebedürftigen in der Familie hat.