Anne Damm: Warum Teambuilding?

Ein Grußwort von Bodo Henkel, Manager Operations bei expleo und Projektleiter in multinationalen IT-Projekten:

Auch wenn es scheint, als ebbe die Intensität und Nachfrage nach Teambuildings derzeit ab, so bleibt das Thema weiterhin hochaktuell.

Wir leben in Zeiten, in denen mit Industrie 4.0 unter Zuhilfenahme des Internets, die Zusammenarbeit in der realen Industrie auf eine neue verzahnt Kommunikations- und Informationsplattform gehoben wird. Im weitesten Sinne wird hier eine digitale Infrastruktur für das Teaming von Gütern und Dienstleistungen im digitalen Raum geschaffen und zwar weltweit. Und das zieht dann auch gleich eine in der IT bereits praktizierte weltweite Zusammenarbeit in Teams über Kontinente und Kulturen hinweg nach sich. In diesem Brennglas werden die Defizite in global verteilten Teams sehr schnell deutlich und sichtbar. Unterschiedliche Kommunikationsstile, Erwartungen an Zieldefinitionen und differierende Herangehensweisen treten ungeschminkt und ungebremst ans Licht.

Und was im Großen gilt, gilt auch im Kleinen. Die gleichen Herausforderungen hat ein lokaler Mittelständler oder ein Start-Up, nur dass die Schwierigkeiten, denen sich Teams ausgesetzt sehen, im vertrauten lokalen und soziokulturellen Kontext eben schwerer zu erkennen sind.

Und wo bleibt der Mensch? Wir sind heutzutage zunehmend abhängig von integrierten und vom Team erbrachten Leistungen, die eben nicht mehr durch einzelne Spezialisten erstellt werden können. In der Softwareerstellung wird bereits zunehmend und mit großem Erfolg auf agile Methoden gesetzt, die Mitglieder aus allen Aspekten der Softwareerstellung in Teams von 7-9 Mitgliedern vereinen.

Erfolgreiche Teams sind ein unternehmenskritischer Erfolgsfaktor. Ein KPI, Key Performance Indicator, der eben nur schlecht in Metriken umsetzbar ist.

Um den Erfolgsfaktor Team führt also zunehmend immer weniger ein Weg herum. Und hier reicht es nicht im Einstellungsgespräch nach der „Teamfähigkeit“ zu forschen. Teams werden nach Notwendigkeit, Sachlage und Kompetenzen und eben nicht nach sozialen Aspekten zusammengestellt. Und so sind perfekt funktionierende Teams Glückssache, und auch solche Volltreffer können ihre Methoden und Motivation noch verbessern. Der beste Beweis dafür sind die Teamsportarten, in denen auch permanent am Mannschaftsgeist gearbeitet wird. Denn ein gesundes Wir-Gefühl erleichtert es gemeinsame Ziele zu entdecken und diese erfolgreich zu erreichen. So wird das Team vom „Toll, ein anderer macht’s“ zu einem rational und emotional erlebbaren Erfolgsfaktor, der nicht nur das Wir-Gefühl stärkt und die Ergebnisse verbessert, sondern auch deutlich die Attraktivität eines Arbeitgebers erhöht.

Aber wie kommt man nun zu erfolgreichen Teams mit zufriedenen Mitgliedern? Hier sind auch erfahrene Führungskräfte oft überfragt. Zu oft findet aus den Phasen der Teamentwicklung nach Tuckman nur eine „Forming“ statt, die Akzeptanz für das „Storming“ fehlt und ohne die Unterstützung im „Norming“ bleibt dann letztendlich auch das „Performing“ hinter den Erwartungen zurück. Und gerade in der Phase der „Storming“, in der sich das Team sortiert können mit begleitendem Teambuilding beschleunigende und erfolgversprechende Impulse gesetzt werden. Dort wird die Basis für Verbindlichkeit und Vertrauen gelegt, die eine erfolgreiche Kommunikation und Teamarbeit erwachsen lässt.
Außerdem bedeutet im Team arbeiten seinen eigenen Arbeitsstil dem des Teams unterzuordnen und das bedeutet Veränderung. Niemand verändert sich gerne, das Selbstbild wird in Frage gestellt und es macht Mühe. Aber mit der richtigen Begleitung können diese Veränderungen Spaß machen und Positives bewirken. Durch positive Erlebnisse entsteht bei den Mitgliedern die Akzeptanz für das Team und seine teamspezifischen Methoden und Eigenheiten. Dabei muss stets im Blick bleiben, dass Teams keine Ketten sind – sie haben keine schwachen Glieder! Alle im Team können und müssen einen positiven Beitrag leisten und auch hier helfen Teambuildings um dessen Wert aufzuzeigen. Wenn die Teammitglieder sich in einem neuen positiven Kontext erleben, sehen sie ihre Kollegen eben auch in diesem positiven Kontext.

Natürlich kann man sich fragen, mit welchen Methoden ein erfolgreiches Teambuilding stattfindet. Wohl kaum in einem Seminarraum und noch weniger unter Helm und Sturmhaube beim Kartfahren. Wichtig ist dabei, dass dies als Prozess verstanden wird, der nicht nur von einem singulären Happening getragen werden kann.

Anne Damm hat mit „Das bewegte Training“ hierzu einen erfolgversprechenden Vorschlag.

Was sagt das „Institut Moselenergie“ über sie:

Frau Damm ist Expertin auf dem Gebiet des Bewegten Lernens und der Potentialentfaltung von Teams. Ob mittels Bodypercussion, Street Dance, Trommeln oder einfallsreichem Sprechgesang. Durch den Einsatz unterschiedlichster Methoden, werden Teams an Grenzen und darüber hinausgeführt. Kommunikation wird auf neuen Ebenen körperlich erlebbar gemacht und festgefahrene Gedanken ein wenig ver-rückt. Voller Energie, Rhythmus und mit viel Freude. Als Maßnahme oder Event für kleine bis Großgruppen.

Die gelernte Kommunikationsfrau ist zudem Entspannungstrainerin und Yoga Teacher.

Erfolgreiche Teams erzeugen erfolgreiche Mitarbeiter und die Arbeitszufriedenheit ist nach wie vor, der größte Motivator eines Mitarbeiters für gute Leistungen. Und Unternehmen mit motivierten Mitarbeitern sind leistungsfähiger und haben eine höhere Mitarbeiterbindung.

Und was sagt Anne Damm dazu:

Zufrieden? – Wissen Sie eigentlich, wie zufrieden Ihre MitarbeiterInnen mit Ihnen und ihrem Arbeitsplatz sind? 90% der Mitarbeiter sagen Ihrem Chef nie, was sie wirklich denken und laut Gallup Studie identifizieren sich 84% nicht mit dem Unternehmen, bzw. dem Arbeitsplatz.

Freude an der Arbeit!  – Wir finden für Sie heraus, was Ihre Mitarbeiter wirklich bewegt. Und nicht nur das, wir sorgen dafür, dass sie gestärkt werden, damit sie noch viele Jahre Freude und Spaß an der Arbeit für Ihre Ziele aktiv sind.

Bewegten Trainings – Bewegungsassistierte Teamentwicklung ist unser Zauberwort! Die Inhalte des „bewegten Trainings“ sind zeitgemäß und notwendig. Sie eröffnen allen Teilnehmer/innen eine neue Denkweise zum Umgang mit der eigenen Stärke und fördern dadurch Einsatzbereitschaft, Leistungskraft sowie Identifikation zum Unternehmen.

Warum?Anhand „Bewegungsassistierter Teamentwicklung“ werden Prozesse spürbar, durch die Teams sich selbst als Team erfahren und ihr Miteinander unter dem Aspekt „Grenzen erleben und Grenzen überspringen“ neue Impulse bekommen.
Erst nach einer Begegnung auf menschlicher Ebene ist die Akzeptanz des „anders sein“  möglich. Um danach miteinander in Kontakt zu kommen. Um letztendlich Wege und Ziele gemeinsam zu erarbeiten und zu realisieren!
Diese neue Begegnung im Team und die Veränderung im Miteinander ist nur über einen sich wiederholenden, freudigen, Prozess möglich.


Auf dem W.I.N Business Kongress am 29.03.2019 können Sie Anne Damm als Keynote-Speakerin erleben. Mehr zu ihrem Vortrag lesen Sie hier.